Thursday, 22 August 2013

Bevor ....

..... wieder eine Woche vorbeistreicht wollte ich schnell ein paar Fotos hier einsetzen.

Jetzt wo die Trennungszäune alle weggemacht sind weil Candi nicht mehr da ist und beschützt werden muss wollte ich doch sehen ob sich die ganze Schar [außer Dotty natürlich, die jetzt weiß dass sie noch nicht mithalten kann] wieder auf dem großen Teich versammeln würde.  Haben sie auch, aber sie sind sich noch nicht ganz sicher ob sie dahindürfen und springen raus wenn sie mich sehen.  Deshalb hab ich Fotos aus der Ferne gemacht um sie nicht zu stören:




                                              (Im Hintergrund rechts oben sieht man wie Anke von Jay-Z gejagt wird) 

Montag und Dienstag hat John beide Felder gemäht, und als er mit dem Traktor durch die untere Öffnung im Zaun durchgefahren war blieb der Zaun offen.  Es dauerte nicht lange bis die meisten der Schlawiner da durch waren und im Feld wuselten [das heißt aber nun nicht dass sie auch auf dem gleichen Wege wieder reingekommen wären am Abend, ich musste das obere Tor aufmachen wo sie früher immer durchschlüpften und schon Schlange standen!]









Auf meinem Weg zum Teich hatte ich 3 Enten gesehen die auf dem gleichen Weg waren.  Als sie mich sahen hielten sie unschlüssig an, und dann liefen 2 davon weiter bis sie den Rest der Gruppen fanden.  Nicht so Gertie.  Das kleinere Bild rechts oben zeigt sie zirka 10 Meter von den anderen entfernt, wo sie stehen blieb und laut krakeelte, auch Antwort bekam, aber doch kehrt machte und sich am Fuße des Froschteichs pikiert hinsetzte.   So Leid es mir tut das zu sagen, aber Gertie Nummer II hat wirklich ein Brett vor'm Kopf.  Sie konnte auch nicht den Weg aus Dottys Gehege durch die schmale Öffnung finden bis ich sie breiter gemacht hatte - die anderen 5 Mädel hatten gar kein Problem damit.
  

Honey hatte gar nicht erst versucht zum großen Teich mitzulaufen, sie hatte sich ein Versteck an der Seite des Froschteichs gesucht:




Heute, 2 Tage nach den Bildern oben, war es eine andere Geschichte.  Weil ich beim Haus ein paar Stunden keine Ente in der Nähe des Hauses gesehen hatte brachte ich die größere Menge Entenfutter zum großen Teich.  Alle waren am, nicht im Teich, EINSCHLIESSLICH Gertie und Honey:
                                                      Die zwei Einheimischen, Anke sieht sehr zerrupft aus in der Mauser.


 




                                                                      Honey hatte ein Versteck unter diesem Busch gefunden.


 

Schluss für heute, aber ich will noch schnell drei Bilder zeigen von dem herrlichen Geschenk das letzte Woche von Micha und Pine hier eintraf:

Es ist eine wunderbare Zusammenstellung einer großen Auswahl von Fotos von ihrem Besuch bei uns, auf vielen und glänzenden Seiten, noch mehr und schöner als letztes Jahr wenn das möglich ist, die beste Erinnerung an super schöne Tage zusammen!

 



Sunday, 18 August 2013

Nachholen, wieder einmal

Das Foto am Ende von meinem letzten Eintrag am 11ten August war das letzte, wie es sich herausstellte, von unserer Candida, am Donnerstagmorgen fand ich sie tot im Stall liegen.  Ja, es war ein großer Schock, ich hatte nichts Besorgnis-erregendes an ihr gesehen.  John sagte mir aber dass Candi schon im Stall war am Abend davor als er die anderen zwei hineinbrachte - sie musste sich da schon unwohl gefühlt haben.
Dies ist ein hübsches Bild von ihr vom letzten Jahr [sie ist auch in der Mitte von dem großen Foto das diesen Blog einleitet]:

Sie war eine von 6 Enten die wir 2006 von einer Art Rettungszentrum gekauft hatten.  Enten die niemand wollte oder die wegen "Fehlern" nicht ausgestellt werden konnten wurden dort von einer sehr netten Dame betreut.
Wir sind uns nicht ganz sicher wie alt sie genau war, mindestens 8 oder 9 Jahre, vielleicht sogar 10 - schon über ein Jahr lang hatte sie nicht gelegt.  Sie war immer eine recht ängstliche Ente, und um sie während der Hormonkoller-Zeit der Erpel zu beschützen habe ich immer Trennungszäune aufgestellt.  In ihrer eigenen Gruppe hatte sie aber immer ein harmonisches Leben.  Erst waren es 6 und dann 5 nachdem Anabelle Fuchsopfer wurde.  Seit letzten Mai, als auch Lane und Hedda Fuchsopfer wurden, waren es nur noch drei in der Gruppe und nun sind Captain und Anke allein am großen Teich.

Die Trennungszäune hab' ich nun weggemacht weil Anke sich gut verteidigen kann und es Captain die Gelegenheit gibt auch mal auf Piratenausflüge zu laufen.  Gestern konnte ich die beiden beobachten wie sie sich langsam durch den Garten bis an den Froschteich vorarbeiteten - wo sie aber nicht besonders willkommen geheißen wurden, Kämpfe gab's aber nicht.
Heute morgen machte ich diese schnelle Aufnahmen von Anke beim Baden und Captain wie er Wache stand:





Dottys Abenteuer in der großen Welt bei ihrem Versuch mit den anderen zu laufen dauerte nur einen Tag länger.  An dem Abend konnte ich sehen welche Mühe sie hatte in den Entenschuppen zu kommen, und deswegen habe ich sie mir gleich am nächsten Morgen beim Rauskommen geschnappt und wieder ins Gehege gesetzt.  Sie hat nicht wieder versucht rauszukommen, sie muss wohl eingesehen haben dass es zuviel für sie war denn sie ruht sich viel aus, manchmal geht sie wieder zurück in den warmen Stall nach dem Frühstück.  Gestern dachte ich sogar sie hätte wieder mit dem Eierlegen angefangen, denn da lag am Nachmittag eins im Stall nachdem ich am Morgen zwei entfernt hatte.  Nun ja, es kann ja sein dass eine andere Ente reingegangen ist .......


Die anderen Enten und Erpel gehen mehrmals am Tag ins Gehege, planschen im kleinen Teich, aber hauptsächlich, vermute ich, um Futter zu mopsen.  Irgendwie scheinen sie immer zu wissen wann ich Dottys roten Futterbehälter rausstelle, die kleinen Lauser machen ihn ganz flott leer und traben wieder raus!





Dottys kleinen Pool hab ich aus dem Obstkäfig rausgeholt und unter dem Sanddorn gegenüber der Garage wieder eingegraben.  Honey meint jetzt der gehört ihr [obwohl viele andere, hauptsächlich Tuts, auch Gebrauch von machen]!  Fotos von ihr im Pool sind schwierig zu machen, sie springt raus wenn sie mich nur aus der Ferne sieht und versteckt sich ....

     



(Das ist Purdy die hier untertänigst nickend vorne vorbeiläuft)

Meine Sommererkältung ist noch nicht ganz vorbei, aber sie hat mich nicht davon abgehalten im Garten zu schaffen.  Enten LIEBEN das Gärtnern, kommen sofort an wenn sie mich dabei sehen, und Dash immer ganz vornean.  Sie kommt noch näher an meine kleine Gartengabel ran als Anabelle früher, und sie ist soooo schnell beim Würmer-Erspähen!

An mehreren Stellen im Garten hab' ich radikal wucherndes Grünzeug abgeschnitten, die grüne Tonne ist immer viel zu schnell gefüllt.  John hat mir mit diesem Haufen geholfen und ihn durch den Häcksler gejagt:



 



Zum Schluss für heute: Enten im Obstgarten und dann auf dem Weg zum Froschteich:


 

Sunday, 11 August 2013

Zwei Überraschungen

Seit Mittwoch war ich ans Haus gefesselt, fühlte mich so dreckig dass ich gar nichts tun wollte, schon gar nicht hier schreiben.  Jetzt muss ich ein bisschen nachholen:

Als wir gestern abend kurz nach 9 vom BBQ bei meinem Sohn Carl nach Hause kamen waren eine Schar Enten schon vor dem Schuppen versammelt, und kaum war ich raus aus dem Auto als die meisten in den Schuppen gingen und 4 rechts ab zur Hütte im Gehege.  Ich machte beide Ställe zu in dem Glauben dass Dotty wie sonst schon vorher in den Gehegestall gehinkt war.  Stellt euch daher vor wie überrascht ich heute morgen war als Dotty mit 10 anderen aus dem Entenschuppen gehüpft kam!  Wie alle stürzte sie sich auf die Frühstücksschüsseln und folgte dann der herumlaufenden Meute so gut sie konnte.  Zuerst wollte ich sie in den abgezäunten Teil des Geheges zurücktreiben, aber sie wich mir schon von weitem aus.  Statt ihr noch mehr Stress zu bereiten hab ich sie in Ruhe gelassen, sie setzte sich ja immer hin wenn sie nicht mehr laufen wollte und müsste selber spüren wann ihr das Bein wehtat.

Ein paar Fotos konnte ich von ihr machen als sie sich mit ein paar Kolleginnen ausruhte:
 




Dieses Bild ist leider unscharf, aber man kann doch sehen dass es unter ihrem Auge jetzt besser aussieht, es hat viel geholfen dass sie ihren Kopf morgens immer in die Wasserschüsseln steckt.  Im Foto rechts sieht man dass sie ihr verletztes linkes Bein immer noch 'abseits' hält, sie ist aber ganz versessen darauf mitzuhalten, wo die meisten hingehen da will sie mit!

Meine zweite Überraschung hat mit Anke zu tun.  Ich war erstaunt dass sie auf einmal mit dem Legen aufhörte, vier Tage lang vom 5.bis 8. August kein Ei von ihr.  Dachte mir einfach dass sie dieses Jahr früher als sonst aufgehört hatte.  Dann aber sagte John er hätte Anke mehrmals in der Mitte der Teichinsel gesehen, und als ich nachguckte konnte ich 2 oder drei Eier unten in einer Kuhle sehen.  John machte ein Foto am nächsten Tag, aber nur ein Ei war sichtbar:

















Heute ging ich hin mit der Kamera, konnte aber nur ein kaputtes, aufgefressenes Ei am Rande sehen, nix auf der Insel:


Da Anke seit dem 9ten wieder regelmäßig in die Hütte legt nehme ich an dass Vögel ihre Eier von der Insel geklaut hatten und sie das Brüten dort als vergebens aufgegeben hat.
Sie zeigt aber keinerlei Anzeichen von Stress, schwimmt trotz Mauser lustig zusammen mit Candi und Captain:




Thursday, 1 August 2013

Dotty ist aus dem Obstkäfig raus

Ich dachte dass Dottys Bein in ihrem kleinen Bereich bei den Beerensträuchern nicht genug Bewegung bekam, am Montag habe ich deswegen den kleinen Teich im Gehege sauber gemacht und neu gefüllt, eine Plane gekauft und drübergespannt damit Dotty von zuviel Sonne oder Regen geschützt würde.  Das ist nun ihr neues Zuhause, sie hat die letzten drei Nächte in dem Stall dort verbracht und hatte Gertie und Vera zur Gesellschaft.  Ihr Beinchen ist beiweitem nicht geheilt, sie humpelt stark und schwimmt mit Schlagseite nach rechts [wohl weil sie so viele Woche auf der rechten Seite liegend verbracht hat, wegen der Drähte], aber sie scheint nun munterer und frisst weiterhin gut.

Ein paar Fotos von Montag und dann 6 von heute die ich nach der Monats-Wanderung aufgenommen habe [sorry, von der Wanderung hab ich keine gemacht]:

 








Dottys kleinen Pool hab ich nun unter dem Sanddorn im Halbschatten in den Boden eingelassen.  Ich hoffe er wird als extra Wasserschüssel dienen.


An einem sehr heißen Tag [gestern hatten wir ununterbrochen Regen, Dotty ist furchtbar nass geworden] suchen alle Enten und Erpel den Schatten -
Tuts, im unteren Bild, hat sein eigenes Plätzchen gefunden: