Sunday, 9 June 2013

Sonntagsspaziergang durch den Garten


Die arme Dotty, es ist ein herzzerreißender Anblick.  Ich beschuldige mich die ganze Zeit ob ich vielleicht den falschen Entschluss gefasst habe, wäre es mehr tierlieb gewesen sie einschläfern zu lassen statt sie dieser langen und schmerzhaften Prozedur auszusetzen in der Hoffnung dass es ihr am Ende besser geht ... ich kann's nicht sagen, aber der Eingriff ist nun gemacht worden.  Gestern abend, bei der Medi-Eingabe, verlor ich wieder die Hoffnung weil ihr linkes unteres Beinchen schlaff herabhing [als sie aufrecht stand muss sie auf nur dem rechten Bein gestanden haben - ob ihr linkes Bein nun abstirbt?
Die Hoffnung kam wieder als ich abends einen letzten Blick durchs Fenster warf und sehen konnte wie sie Futter aufnahm, und ich finde es ist ein gutes Zeichen dass sie uns anfaucht, jedesmal wenn wir nahe kommen.  Gut gemacht Dotty, sie kämpft!

Ich hab sie heute nicht mit der Kamera belästigt, nur dieses Foto von ihrem Sonnenschirm gemacht  - der soll dazu dienen dass sie im Schatten bleibt.

Um mir wieder Freude zu machen hab ich die Kamera auf einen Spaziergang durch den Garten mitgenommen, überall wächst und blüht es wie wild.

Direkt gegenüber dem alten Wintergarten wo Dotty ist grüßte mich dieser hübsche Anblick:




Ich hatte am Morgen das Törchen zum Gehege aufgemacht und alle abgetrennte Enten kamen raus zu den anderen, einschließlich Dash die immer noch ein bisschen hinkt - nicht so stark wie Bumble-foot Mocca die im Gehege die letzten drei Tage den meisten Lärm gemacht hat.

































Die Glyzinie an der Garage zeigt endlich Blüten, letztes Jahr, zu Johns Geburtstag Ende Mai, hing sie voll davon.





















Die dicken roten Pfingstrosen blühen jetzt überall rund ums Haus wo ich sie verpflanzt habe,

und der selbst-gepflanzte Goldregen an der Einfahrt ist eine Pracht.  Die großen Birken dahinter - wenn ich daran denke wie kurze Zeit vergangen ist seit ich die als 3 kleine Stöckchen einpflanzte ....









Der Garten vorne hat dringenden Eingriff nötig.  Die hohen Gräser sehen ja ganz hübsch aus, aber die Lupinen and andere Pflanzen können sich dagegen nicht behaupten:


Ich hatte gar nicht gemerkt dass dieser gelb/rote Geißklee an der Straß in voller Blüte stand - vor 2 Jahren dachte ich mein heftiges Zurückschneiden hätte ihn kaputtgemacht ...

                                                                                                        












An der Pergola zeigen sich die ersten Rosen ...







.... wie auch an der Maigold Rose die sonst immer Ende April mit dem Blühen anfängt.

                             

       


 



























Am großen Teich fand ich es ungewöhnlich dass die 'Anwohner' an der Ecke standen, gegenüber vom normalen Standort.  Ob sie von einfliegenden Stockis gestört worden sind oder ob sie wieder nach rechts ausbüxen wollten wo John gestern gegraben hatte kann ich nicht sagen.


Vielleicht habt ihr gemerkt dass hinterm Teich wieder lange Äste liegen.  Ich bin dabei die alten Stümpfe wegzunehmen, sie sind ganz morsch und verlieren große Borkenstücke ins Wasser.  Wir haben wieder Kapuzinerkresse gepflanzt die sich hoffentlich bald durch die Äste schlängeln wird.




Hoffentlich langweilen euch zu viel Fotos nicht  -  nier noch ein paar von Donnerstag und Samstag:





Der Hochdruckreiniger ist dieses Jahr zum ersten Mal zum Einsatz gekommen im Entenschuppen.








Ute Walther,Harpi im Forum, hatte mir vor Jahren eine kleine Mispel geschickt die gleich im ersten Jahr von Wildkarnickeln um die Hälfte gekürzt worden war.  Dieses Jahr aber BLÜHT sie zum ersten Mal!


Dies sind meine kleinen "Helfer" beim Jäten des Heidekrautbeets Samstag abend.  Leider sind sie sofort abgehauen als ich die Kamera rausholte:




Saturday, 8 June 2013

Dotty wieder daheim

Konnte Dotty kurz nach 11 von Loughborough abholen und hab viele Anweisungen bekommen vom TA.  Meine Idee sie in einem kleinen Gehege [1x1m] mit Sichtkontakt zu den andern zu halten fand er nicht gut, wenn sie die anderen sieht will sie zu ihnen sagte er.  2 Wochen lang nach der Op würde sie sowieso auf nichts Lust haben.

Ich hatte sie in der Kiste in der Garage gelassen bis ich ihr neues "Zuhause" im alten Wintergarten fertig hatte.


Dies ist etwas verwackelt weil ich es einhändig "geschossen" habe.
Dottys "Kleiderbügel" besteht aus Nr.1 der die durchbrochenen Knochenstücke verbindet.  Damit sich das untere Stück nicht drehen kann ist von der Seite Nr.2 eingesetzt worden.  Nr.1 und Nr.2 wurden gebogen und zusammengefügt mit starter Klebe [das ist der weiße Knubbel den ihr da sehen könnt].  Nach vier Wochen, glaube ich, wird Nr.1 außen abgetrennt und Nr.2 wird ganz ausgedreht.






Sie kann schon stehen!  TA meinte, weil sie ihren linken Plattfuß richtig
aufsetzen konnte bestünde Hoffnung dass der Nerv nicht geschädigt ist.

Friday, 7 June 2013

Dotty

Bevor ich von Dotty erzähle erst schnell zwei, drei Fotos von meinem Geburtstagsgeschenk an John, einem Obstkäfig, den wir gerade rechtzeitig aufgestellt bekommt haben während die Johannisbeeren noch grün sind.  Dienstag den Rahmen aufgestellt, Mittwoch nachmittag Netz drumherum angebracht, und gestern nachmittag das Netz obendrüber festgemacht:

 




Dienstag nachmittag, als wir noch dabei waren die Türen zum Käfig fertigzumachen, konnte ich sehen wie Dotty unter meine Topiary-Raupe kroch, dachte mir aber nichts weiter dabei, sie war auf Schattensuche, dachte ich.  Zur Bettzeit fehlte sie aber, fand sie schließlich wie sie durch den Obstgarten humpelte und John hob sie auf und setzte sie ins Gehege zu den 5 Mädeln, damit sie von den Erpeln nicht bedroht würde und nicht zu weit laufen könnte.  Am Mittwochmorgen habe ich Bäumchen-verwechsele-dich gespielt, Billie, Gertie und Winnie aus dem alten Gehege geholt und draußen mit den anderen und den Erpeln laufen lassen.  Dash hatte schon seit 2 Tegen Gehege-Arrest weil sie wiedermals humpelte, und zur Gesellschaft kamen Honey [immer noch nicht ganz in Ordnung] und Mocca [die ihr Humpeln nie ganz verlieren wird wegen Bumble Foot] zu Dash und Dotty.  
                                                     Honey links, Mocca rechts im Bild

Als einzige Gesunde dabei war Vera, die ich heute nachmittag, Freitag, rausgelassen habe weil es ihr bei den "Kranken" langweilig war.

Zurück zu Dotty - dieses Foto vom 1.6. hab ich hier vor ein paar Tagen eingesetzt, da schien alles noch gut:


Zur Bettzeit am Mittwoch kriegte ich einen großen Schrecken, Dotty konnte nicht aufstehen und lag mit ausgebreiteten Flügeln auf dem Boden.  Mein erster Gedanke war LEGENOT!  Ich hab sie abgetastet, aber konnte kein Ei fühlen, ihr Beinchen hab ich dooferweise gar nicht untersucht.  Ich konnte kaum schlafen in der Nacht weil ich mich überzeugt hatte dass ich sie am Morgen tot auffinden würde.

Nein, sie lag direkt hinter der Schiebetür und flutschte mit dem Drang der vier hinter ihr direkt in den kleinen Teich.

Ich ging nicht mit zur Monatswanderung und behielt Dotty den ganzen Tag im Auge.
Weil sie offensichtlich Schwierigkeiten hatte aus dem Teich zu kommen stellte ich ihr Futter~ und Wasserschüsseln in Reichnähe ins Wasser am Teichrand, ich hab sie aus der Schüssel trinken sehen, ob sie gefressen hat weiß ich nicht.  Ich hatte im Garten zu tun, und als ich am Nachmittag nach ihr sah saß sie am Rande, direkt neben dem Gewächshaus und am Zaun - wie sie aus dem Teich gekommen war weiß ich nicht.  Hab ihr dann eine frische Wasser~ und Futterschüssel in ihre Nähe gesetzt.  Als ich sie am Abend in den Stall holen wollte kriegte ich eine Überraschung und einen Riesenschreck.  Die Überraschung war dass sie ein Ei gelegt hatte, der Schreck war als ich sah wie ihr linkes Bein herunterhing, es schleifte hinter ihr her - ausgerenkt? gebrochen?  Aufheben konnte ich sie nicht, sie schlüpfte ins Wasser.  John kam und balanzierte über den Balken, und da schaffte Dotty es tatsächlich in den Stall zu gehen.

Heute morgen habe ich die Enten erst rausgelassen nachdem ich den TA angerufen hatte, wir hatten Glück, er war da, bei einer Operation, und wollte sich Dotty um halb 11 ansehen.

Bei der ersten Untersuchung konnte er keinen Bruch feststellen, wir hatten Hoffnung, aber zur Sicherheit wollte er sie röntgen.  Nach 20 Minuten kam TA Brian mit ernster Miene wieder, Dottys Oberschenkel war gebrochen.  Nun kam die Entscheidung: einschläfern lassen oder die sehr teure Operation riskieren.  Ich hab ihn gefragt ob sie nach der Op eine Chance hätte, und er war zuversichtlich.

Heute abend um halb sechs habe ich angerufen.  Die Operation wäre gut verlaufen, er hätte den Knochen wieder zusammengefügt.  Ich muss morgen früh nochmal anrufen um zu hören wie die Sache steht, ob keine Nerven geschädigt worden sind durch den Bruch und ob ich Dotty abholen kann.  Bitte drückt ihr alle Daumen!

Und wo ihr schon beim Daumendrücken seid - bitte tut's auch für Micha und Pine's Schokolienchen die auch Beinprobleme hat und in Hausarrest sitzt.












Saturday, 1 June 2013

Nach Johns Geburtstagsfeiern ...

... hab' ich mich erstmal ausgiebig ausgeruht und dann heute nachmittag die Kamera durch den Garten spazieren geführt.

Fotos von der Geburtstagsfeier habe ich wieder nicht geschafft  - wohl von seinen vielen Karten, auch von den Happy Birthday Wimpeln die ich ihm letztes Jahr gestrickt und gehäkelt hatte.



Nachdem die 10 Gäste angekommen waren fand ich keine Zeit mehr, hatte die Kamera schon wieder vergessen.

Als ich den Kuchen fertig hatte hab ich aber ein Bild gemacht - er ist leider nix im Vergleich mit dem "Möpse" Kuchen den Tochter Annie für Eleanor geschaffen hat:
 

John hat seine zwei Tage Feiern richtig genossen, er hat viele Karten und wirklich tolle Geschenke bekommen - ich werde es ihm überlassen allen Gebern und Sendern zu danken!


Mein Nachmittags-Rundgang  fing an mit Entenstall Säubern und Einstreu nachfüllen, nur 2 von den 3en.  Bei dem wo die 5 Enten alleine übernachten kriegte ich eine große Überraschung: Gertie saß in der Nestbox und fauchte mich an!  Ich hatte vergessen die 5 Eier heute morgen rauszuholen und sie muss die Gelegenheit beim Schopf ergriffen haben  -  dabei dachte ich sie hätte ihren Brutwahn überwunden...  Morgen früh werde ich NICHT vergessen die Eier rauszuholen!

Später guckte ich nach und Gertie war wieder auf dem jetzt leeren Nest, sie hat mich heftig angegriffen! [Es erinnerte mich sehr an die arme Taffy.]
 









Der Kerbel, überall jetzt in der ganzen Landschaft und auch hier im alten Hühnergehege, sieht spektakulär aus, die von Carl geschenkte Kerria vom letzten Jahr blüht nun eifrig, und Johns Zwiebelbeet sieht sehr sauber aus nach seiner Mühe:




Heute morgen, bei der Entenversorgung am großen Teich, war ich erstaunt zu sehen dass viele Blätter von der Hosta im Beet daneben abgezupft worden waren  und platt am Boden lagen, als ob sich jemand ein Bett draus gemacht hätte - ob das ein Fasan war?   Als ich heute nachmittag ein Bild davon machte saßen die drei Einwohner in der Sonne bei einer Pause:


Pausen schienen überall stattzufinden im Garten, nur bestanden einige Pausende darauf sofort aufzustehen als ich mich mit der Kamera anpirschte ....

                                Caramel, Purdy und Dotty, und unten nochmal von der anderen Seite:





Wednesday, 29 May 2013

In Erinnerung an die Sonne

Weil gestern, Dienstag der 28te, uns nimmer-endenden Regen und heftigen Wind bescherte und uns heute dasgleiche versprochen wurde dachte ich ein paar sonnige Fotos vom Sonntag würden uns aufheitern:

 











  
 

Die 5 Enten erschienen auf einmal auf dem Weg als ich die Fotos machte, waren eifrig beim Durchsuchen im Gras, und dann flitzen sie um die Ecke, Dash vornean, zu den Wassereimern zum Nachspülen!

Die Enten rückten mit den Schatten weiter,

und Honey, die zuerst links von der zweistämmigen "Vogelfutter-Birke" zu sehen war, lag schließlich am Fuße der Phlomis, man kann sie gerade noch ausmachen halb hoch rechts im Bild unten, ein Stückchen hinter den Steineulen.


Ich habe jetzt etwas mehr Hoffnung für sie, gestern im ständigen Regen hat sie sich tapfer geschlagen.  Dash war Sonntag nachmittag am humpeln, deswegen hab ich sie und die vier anderen im alten Hühnergehege [wo ihr Stall steht] eingeschlossen die letzten zwei Tage, damit sie sich erholen kann.